Der Flughafen Kloten, aus zwei diametralen Blickwinkeln betrachtet 


Unternehmensgrundsatz der UNIQUE

Wir sind ein privates Unternehmen mit dem primären Ziel, für unsere Aktionäre einen optimalen Profit zu erwirtschaften.

Zielsetzung der AFZL:
Die UNIQUE soll primär dem Wirtschaftsraum Zürich einen leistungsfähigen Zugang zu Internationalen Destinationen sicherstellen.


Welches sind die Stärken der UNIQUE?
  1. Wir verfügen (demnächst) über die Infrastruktur für einen Mega-Hub.
  2. Zielsetzung der AFZL:
    Der Wirtschaftsraum Zürich benötigt keine interkontinentale Drehscheibe mit bis zu 60% Umsteigeverkehr.

  3. Wir können auf die finanzielle Unterstützung von Bund und Kanton zählen.
Angestrebte Optionen zur Steigerung der Kapazität:
  1. Veränderungen am Pistensystem
  2. Zielsetzung der AFZL:
    Keine Steigerung der Kapazität durch Veränderungen am Pistensystem.

  3. Betriebsreglement mit möglichst grossräumiger Leq-Lärmhüllkurve bietet die meisten Möglichkeiten für alternative Szenarien bei Starts und bei Landungen (z.B. mit GPS)
  4. Zielsetzung der AFZL:
    Keine Unterstützung der zur Diskussion stehenden Varianten ("BV2", "Grün" usw.), da jede Variante einen zu grossen Spielraum erlaubt.

  5. Betriebsreglement mit möglichst vielen Ausnahmen für die Befreiung vom Nachtflugverbot
  6. Zielsetzung der AFZL:
    Druck aus der Bevölkerung für eine Verankerung einer gesicherten Nachtruhe im neuen Betriebsreglement intensivieren.

  7. SIL-Objektblatt mit raumplanerischen Voraussetzungen für ein grosszügiges Betriebsreglement.
  8. Zielsetzung der AFZL:
    Mitsprache der Bevölkerung bei der Erstellung des SIL-Objektblatts fordern.

  9. Staatsvertrag mit Deutschland mit allen Mitteln verhindern

    Zielsetzung der AFZL:
    Staatsvertrag mit Deutschland neu verhandeln.


Welches sind die aktuellen Probleme der UNIQUE?
  1. Unsere potenzielle Kapazität ist bedroht durch
    1. Druck aus der Bevölkerung, die Anzahl der Flugbewegungen zu plafonieren.
    2. Zielsetzung der AFZL:
      Druck aus der Bevölkerung für eine Plafonierung auf 250'000 Flugbewegungen intensivieren.

    3. Druck aus der Bevölkerung für ein strengeres Nachtflugverbot.
    4. Zielsetzung der AFZL:
      Druck aus der Bevölkerung für ein Flugverbot von 22.00 Uhr bis 07.00 Uhr.

    5. Druck aus der Bevölkerung für einen gekröpften Nordanflug.
    6. Die AFZLstellt fest:
      Der Nordanflug über Schweizer Gebiet technisch absolut realisierbar.

  2. Unsere angestrebte Position eines Mega-Hub ist unter starkem Konkurrenzdruck von München, Mailand, Frankfurt und Paris.

    Die AFZL stellt fest:
    Genf hat bewiesen, dass mit geschicktem Management ein Flughafen profitabel betrieben werden kann.

  3. Unser wichtigstes Standbein, der Homecarrier SWISS erreicht nicht das erforderliche Volumen.

  4. Wir sind in einem finanziellen Engpass verursacht durch
    1. Schlechte Ertragslage (geringere Flugfrequenz als geplant).
    2. Hohe Schuldzinsen verursacht durch das Dock Midfield.